Stressige Woche

Montag 19.1.
Heute bin ich nach Bad-Neuenahr gefahren, um an einem Vorbereitungsseminar für Volunteers von Experiment e.V. teilzunehmen. Als ich Mittags ankam, gab es erstmal Essen, eine kurze Mittagspause und eine Vorstellungsrunde. Ich und Gregor waren, wie sich rausstellte, die einzigen externen Teilnehmer.

...viel gespielt...
Es wurde viel und vor allem fettig gegessen,...
... und hin und wieder auch mal gearbeitet.

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag Vormittag
Ist nichts wirklich Interessantes passiert. Das soll nicht heißen, dass es langweilig war, aber hier auf die einzelnen Themen einzugehen, die besprochen wurden, würde den Rahmen sprengen. Es war jedenfalls sehr lehrreich.

Donnerstag Nachmittag
war eigentlich unser freier Nachmittag. Weil uns das aber zu langweilig war, planten Lisa, Steffi und ich spontan eine Schnitzeljagt durch Ahrweiler.
Aufgaben waren u.a. herauszufinden, warum in Ahrweiler ein Mamutbaum wächst und ein Loblied auf das Weltwärtsseminar zu dichten.
Als Abschlusskundgebung gab es einen Flashmob auf DEM Platz in Ahrweiler.
Danach urteilte die Jury in der Marktschänke über die erbrachten Leistungen, Nussecken, Apfeltaschen und Berliner.

Trotz guter Leistung reicht es für die Gruppe um Frontmann Andy nur für den 2. Platz. Ob dieser Song mal zur Hymne aller weltwärts Freiwilligen wird?
Baumaustauschprogramm oder Alaskaschneeganz - wer ist für diesen Mamutbaum verantwortlich? Die glücklichen Gewinner des "Schnitzeljäger of the Universe 2009 Award": Conny, Eva, Tobi, Simon, Sebo, Mara
Donnerstag Abend
Für den Donnerstag Abend war ebenfalls kein Programm eingeplant, sondern ein "media evening", bei dem jeder Teilnehmer die Möglichkeit hatte, etwas "vorzutragen". Ich habe einen kurzen Film über die Scouts in Südafrika gezeigt.
Außerdem gab es die Preisverleihung des "Schnitzeljäger of the Universe 2009 Awards". Der Award bestand aus einem silbernen Schnitzel mit einer Gabel drin (siehe Foto).

Als wir dann fertig waren (so um 12), bin ich noch mit 3 anderen Volunteers feiern gegangen. In der Dorfdisco war nämlich 50 cent Party. Entsprechend unglaublich war dann auch wie mannche Leute mit dem Alkoholkonsum umgegangen sind. Ständig lagen Leute auf der Toilette und haben... naja und auf dem Rückweg haben wir einen Typ gefunden der unter einem LKW gepennt hat. Und überhaupt sah der ganze Laden so aus, als wäre da 20 Jahre nichts mehr renoviert worden. Aber naja wir hatten trotzdem einen Riesen spaß.
Ich glaube so um 5 waren wir wieder im Jugendhaus.

Nach dem ich mir Deichkind gewünscht habe hat der Laden richtig gerockt. Yeah!
Der eher zurückhaltende Ramon hat sich noch als richtiges Partytier entpuppt.
Freitag
musste ich leider nach dem Frühstück abreisen, um nach Bonn zu fahren. Dort hatte ich mit Gregor und Krissi ein Vorbereitungsseminar bei Uwe zu Hause. Es ging dabei Hauptsächlich um die Projekte, die die Scouts in Südafrika haben. Thematisch war der Tag also wirklich Interessant.
Mittags haben wir dann zusammen Indisch gekocht. Seeeeehr lecker.

Abends bin ich dann nach Emmlinghausen (in der Nähe von Olpe) gefahren, weil mein Stamm Leiterwochenende hatte. Das Haus war wirklich allererste Sahne, mit Kamin und geschätzen 200m², wenn man nur die Flächen der Sofas berechnet.

Meine Volunteer Buddies und ich beim Kochen.
Samstag
haben wir auf dem Leiterwochenende zu verschiedenen Themen gearbeitet, in deren Fokus hauptsächtlich die Mitgliederwerbung stand. Am ende des Tages hatten wir ein richtig geiles Konzept für eine Art Werbekampange stehn, die dieses Jahr stattfinden wird.
Was mich außerdem gefreut hat war, dass ich endlich meine Woodbadge Klötze verliehn bekommen habe.

Sonntag 25.1.
musste ich auch dort wieder vorzeitig gehen, weil ich -oh Wunder- wieder ein Vorbereitungsseminar hatte. Diesmal musste ich allerdings wieder nach Köln fahren. Dort haben wir eher "trockene" Themen wie Landeskunde oder "rules and regulations" der South African Scouts besprochen. Aber auch solche Sachen sollte man schließlich wissen. Ich möchte ja nicht gleich nach der Ankunft in ein Fettnäpfchen treten - wozu ich allerdings ein ausgesprochenes Talent habe.

Nach Seminar ende musste ich leider noch ein bisschen länger bleiben, weil das Navi leer war und ich ungerne ohne fahren wollte. Also habe ich es laden lassen und bin ein bisschen durch einen kölner Park spaziert, was nach der ganzen Woche auch echt gut getan hat.

Als ich dann um 8 zu Hause war, war ich wirklich froh. Weder der Tank, noch die Batterie, noch meine Blase hätten 10km länger durchgehalten.

Abschließend kann ich sagen, dass die Woche zwar anstrengend, aber auch total geil war. Nicht zu letzt lag das auch an den Leuten, mit denen ich zu tun hatte bzw kennengelernt habe. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Lisa und Bautz. "Ihr seid echt >super<, um es mal auf >Neudeutsch< zu sagen"

Panoramabild: aufgenommen auf der Fahrt nach Köln.